AIRBOURNE – Samsung Hall am 7.11.17 in Australischer Hand

Da mein lieber Redaktionschef kurzfristig nicht konnte, kam ich spontan zum Handkuss.
Die Freude war riesig. Das hiess, dass ich AIRBOURNE vor die Kameralinse bekam. Die Australische Rockband, die auch schon als schnellere und moderne AC/DC Band tituliert wurde, beehrt uns wiedermal in Zürich. Der Einfluss von AC/DC ist nicht abzustreiten. Einige parallellen gibt es. Meiner Meinung nach auch die einzige Band zurzeit, die es schaffen könnte, in die riesigen Fusstapfen von AC/DC zu treten.
16 Jahre ist es mittlerweile seit der Gründung her. Und von Jahr zu Jahr können sich die Herren über mehr und mehr Fans erfreuen. Sie hatten einen kometenhaften Aufstieg. Kein Wunder, denn die Australier haben nicht alle Tassen im Schrank. Allen voran Sänger und Gründungsmitglied Joel O‘ Keeffe.
Als Support Act sind ihre Landsleute von DESECRATOR am Start.
Bevor es mit AIRBOURNE zu und her geht, wird uns noch eine geballte Ladung Thrash Metal um die Ohren gehauen.
Let’s get Ready to Rock!!!!!

DESECRATOR


Eine bescheidene Masse fand zu diesem Zeitpunkt den Weg in die Halle. Die meisten standen sicherlich noch beim Merchstand herum.
Selber schuld weil sie da gerade 2as verpassen. Die Herren geben vollgas. Den einten im Publikum ins Gesicht geschrieben, dass ihnen diese Gangart wohl zu hart oder zu schnell war. Mir allerdings gefiel es. Schnell wurde klar, warum ausgerechnet diese Band Supporter war. Die gatten genau so eine an der klatsche wie AIRBOURNE selber. Seien es die grimassen des Sängers Riley Strong oder das Schmetterling Tattoo auf dem Bauch des Gitarristen Scottie Anning.
Trotz starkem Auftritt und lupenreinem Thrash Metal, wurde dies von den Zuschauern mit gähnendem Applaus goutiert.
Plötzlich erwachten einige Zuschauer, als sie den Cover Song „Born to be Wild“ anstimmten.
Das meinte auch Riley Strong mit den Worten „Aha jetzt seid ihr erwacht, aber ich weiss, dass mit dem nächsten Song wieder sehr ruhig wird“. Er hatte sowas von recht.
Eine Band die man sehen sollte. Dürfen absolut wieder gerne in die Schweiz kommen.
 

AIRBOURNE


Es war soweit!!!! Die Australischen Hard Rocker rund um Frontsänger Joel O‘ Keffee betraten die Bühne. Beim ersten betrachten, fiel auch sofort auf, dass ein neues Gesicht auf der Bühne stand. Seit kürzerem ist Rhytmusgitarrist Harri Harrison mit von der Partie. Joel O‘ Keffee stand wie gewohnt ohne Shirt auf der Bühne. Mittlerweile kann man sich fragen, ob er je ein Shirt besass. Sei es in Video Clips oder Live, er trägt nie ein Shirt.

Mit „Ready to Rock“ begann ein weiteres Spektakel der Australier. Egal wo sie auftreten, sie ziehen die Massen an.
Leider kamen auch sehr viel Konzerttouristen in die Samsung Hall.
Bemerken konnte man dies vorrallem an andauernd kreischenden Weiber. 
Zurück zum geschehen.
Wie gewohnt, wenn man AIRBOURNE schon mal sah, traten sie extrem stark auf.
Nach ner weile hiess es mal für Getränkenachub sorgen. In der Zeit wo wir weg waren, hörten wir von einer Kollegin, dass Joel stage diven war und dabei eine Bierdose auf seine Rübe schlug bis sie platzte. An dieser Stelle muss ich sagen, lasst AIRBOURNE, keinesfalls alleine. Man verpasst garantiert etwas!!! Auch wenn man nur für 5 Minuten weg bleibt.
Nach ner weile kam der Moment, wenn eine Bar auf der Bühne steht. Gläser und Alkohol waren zu vernehmen. Da wurde es doch noch emotional. Es wurde einer der grössten Rocker geehrt. Es handelt sich um den verstorbenen Lemmy Kilmister.
Jeder bekam ein Glas und alle auch die Fans, hielten ihr Getränk in die höhe um Lemmy Tribut zu zollen.
Langsam neigte sich der starke Auftritt zur Neige und da ich beim ersten Mal verpasst habe, dass er eine Bierdose zerschellen liess, wurde dies nochmals wiederholt.
Er ging dann auch für sein Solo zu Boden. Ich glaube, dass ihm die vielen Bierdosen auf seinem Kopf zerscheppern, langsam Schaden anrichtet. Es wäre allerdings nicht Joel O’Keffe wenn er dies sein liesse.
Nach dem Song „Running Wild“ und etwa 90 Minuten war der geile Auftritt zu Ende.

Fazit


Eigentlich muss ich meinem Chef danken, dass er kurzfristig nicht konnte, dass ich dann für ihn einsprang. Es war ein ganz geiler Konzertabend. Vorallem konnte ich mit DESECRATOR eine ganz starke Band in mein Repertoire aufnehmen.

Obwohl ich kein grosser Fan der Samsung Hall bin, liess es sich sehr gut aushalten. Die Halle selber ist ganz gut. Die Soundqualität wie Lichtverhätnisse waren optimal.
Danke an alle Beteiligten für einen reibungslosen Abend.

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