Arbeit abgeschlossen – ACROSS THE ATLANTIC seit 01.09.17

Pop Punk / Hardcore – das ist mir mal eine lustige Genrebezeichnung. Growl mit drei Akkorden quasi? Wohl eher nicht.

danny@metalnews Pop Punk/Hardcore aus den USA zuhause bei Sharp Tone Records/Arising Empire


Das Album

Da ich ja Pop Punk à la ITCHY mag und Hardcore (HATEBREED) nicht gerade abgeneigt bin, müsste mir die Scheibe eigentlich gefallen.
Das tut sie auch und nach einigen Malen hören bin ich auch von der Genrebezeichnung überzeugt. Pop Punk finde ich besonders beim Drumming, das mit deutlich weniger Double Blasts auskommt als Hardcore, Breakdowns finden sich praktisch gar nicht. Elf Songs präsentieren die Texaner, das sind allerdings nicht einmal 40 Minuten Hörgenuss.


Reinhören

Einmal mehr gefällt mir die Prelude gut und ich verstehe nicht, warum da kein ganzer Track draus wurde. In Anbetracht der sonstigen Tracklängen ist dieses Intro allerdings schon fast auf Songniveau. Immerhin, der Übergang in den Folgetrack geschieht nahtlos.

Die echteste Punknummer finde ich  bei „Cutting Corners“. Straighte Drums und eine launige Gitarre gepaart mit mehrstimmigen Choralparts – coole Nummer, macht Spass und ist eingängig.

Dagegen ist „Chin Up“ gar nicht punkig, da würde ich jetzt eher das Label Rock/Indie draufkleben. Fürs Radio ist die Gitarrenriffkadenz wohl immer noch am oberen Ende, ansonsten kann ich mir vorstellen, dass man das Ding ohne Weiteres auch tagsüber mal beim Broadcaster um die Ecke hören könnte.

Nicht zu vergessen; „Word Of Mouth“ – hier legen die Jungs einmal kurz ihre Hardcore-Qualitäten auf den Tisch. Die Nummer geht ab wie Zäpfchen und gehört gehört!


Fazit

„Works Of Progress“ ist ein mehr als gefälliges Stück Musik für eine Band, die es erst seit vier Jahren gibt. ACROSS THE ATLANTIC werden bestimmt in Europa zu sehen und hören sein, vorerst an einigen Clubshows, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im KIFF Aarau spielen die Jungs zusammen mit ihren Labelkollegen ALAZKA am 23. September auf. Infos zum Metalmayhem findet ihr, wenn ihr hier klickt!
Nächsten Sommer sehen wir sie vielleicht bereits auf den ersten Festivals. Ins Lineup etwa des GREENFIELD-Festivals würde die Kapelle auf jeden Fall passen. 


Lineup

Jay Martinez- Vocals
Jason Lugo- Guitar
Julio Bautista- Guitar
Jayy Garza- Bass 
Cody Cook- Drums


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Tracklist

1. Prelude
2. Playing For Keeps
3. Sundress Funeral
4. Cutting Corners
5. Chin Up
6. 24 Hours
7. Word Of Mouth
8. Self(less)
9. Starting Over
10. Blind Eyes
11. Works Of Progress

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