BELPHEGOR – „Totenritual“ seit 15.09.17

BELPHEGOR prügeln sich unbeirrt weiter mit neuem Album „Totenritual“ seit 15.09.2017
lars@metalnews | Deathmetal aus Österreich zuhause bei Nuclear Blast


 
Die österreichischen Death Metaller mit gehörigem Black Metal Einfluss namens BELPHEGOR waren vor sechs Jahren mein allererstes Metalkonzert. Damals spielten sie noch im Gaswerk Winterthur. Ohne wirklich Ahnung zu haben, liess ich mich von meinen Freunden mitreissen.
Mittlerweile sind sechs Jahre vergangen, mein musikalisches Wissen hat sich entwickelt und meine Konzertbesuche sind ins Unermessliche gestiegen. Schon damals, in meinen Anfangszeiten, gefielen mir die Herren rund um Frontsänger Helmuth Lehner sehr gut. Schweisstreibend, nackenzermürbend und generell anstrengend, so bleibt mir das Konzert der Prügel Death Metaller in Erinnerung.
Da war auch für mich klar, dass ich unbedingt ein Album Review über ihr 11. Studioalbum, das auf den klangvollen Namen „Totenritual“ hört, machen muss.
Man kann gespannt sein, ob dieser Silberling mit vorherigen Scheiben wie „Pestapokalypse VI“ oder auch „Blutsabbath“ mithalten kann.

Das Album


Als erstes hiess es Kopfhörer rein und Mucke aufdrehen – mein Trommelfell beging beinahe Selbstmord.

Die legen los wie die Feuerwehr. Mit brachialen Riffs, verdammt harten Drum Parts und gnadenlosem Growl ziehen die Salzburger einen in ihren Bann.
Trotz ihrer 26 Jährigen Bandhistory bemerkt man keine Abnützung, was nicht selbstverständlich ist bei der hohen Kadenz die an den Tag gelegt wird. Sie wissen weiterhin wie man die Fans begeistern kann.
Die Death Metaller mit Black Metal Einflüssen – der ist vor rallem in ihren Texten hörbar – zeigen die Herren, was in ihnen steckt.
Auch wenn man auch im Death Metal Bereich weiss, dass es Balladen gibt, wissen BELPHEGOR nichts davon.
Wenn man das Gefühl kriegt, es kommt jetzt etwas Langsameres, wird man schnell eines besseren belehrt.
Beim Reinhören kann man auch nicht ruhig sitzen bleiben. Es sei denn, man hört sich das sehr neutral an. Wenn man aber die geilste Musik namens Metal liebt und im Herzen dafür einsteht, kann man nicht anders als Headbangen was das Zeugs hält.

Anspieltipps


Als Tipps kann ich euch vorrallem den Erröffnungssong „Baphomet“ empfehlen.

Er zeigt von der ersten Sekunde an, in welche Richtung diese Scheibe gehen soll. Ohne Rücksicht auf Verluste wird reingehauen. Auch das Tempo ist sehr schwindelerregend.
Empfehlen könnte ich zudem den Titeltrack „Totenritual“ sowie den Song  „Totenbeschwörer“.

Fazit


Ein geniales Album, das durchaus mit den Vorgängern mithalten kann.

BELPHEGOR bleiben ihrem Stil treu und probieren nichts Gewagtes, was einen Fan vor den Kopf stossen könnte.
Alle, die sich gerne auch live von der Genialität überzeugen lassen wollen, kriegen am 18. Oktober die Gelegenheit. An diesem Tag sind BELPHEGOR zu Gast im Konzerthaus Schüür in Luzern.
Ich werde sicherlich vor Ort sein. Das darf man sich nicht entgehen lassen!
 

Tracklist

01. Baphomet
02. The Devil’s Son
03. Swinefever – Regent of Pigs
04. Apophis – Black Dragon
05. Totenkult – Exegesis of Deterioration
06. Totenbeschwörer
07. Spell of Reflection
08. Embracing A Star
09. Totenritual

Line-Up

Guitar & Vocals: Helmuth Lehner
Guitar (Live): Molokh
E-Bass & Backing Vocals: Serpenth
Drum (Live): Bloodhammer

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