BETH HART – „The Voice“ rockte am 15.11. das Volkshaus Zürich

Wer sie kennt, wusste, was ihn oder sie erwartet – eine der grössten Blues-Rock-Stimmen der Gegenwart.

danny@metalnews | BETH HART hat ihren Leistungsausweis längst erbracht, seien es ihre Soloalben oder die verschiedenen Arbeiten mit anderen Musikern. In erster Linie sind da die vielen Konzerte und Aufnahmen mit dem grandiosen Bluesgitarristen JOE BONAMASSA zu nennen.

Allerdings – wäre der auch noch auf der Bühne gestanden, die Überdosis an genialer Musik wäre Tatsache gewesen.

BETH HART hat das ehrwürdige Volkshaus vom ersten Moment an gerockt. Selbstverständlich war das Konzert ausverkauft und die Halle bei Konzertbeginn gefüllt. Spätestens nach den ersten zwei Takten sah man niemanden mehr auf dem Gang ausser zwei herumirrenden Fotografen, welche die Galerie stürmten. Das war nämlich der einzige Wermutstropfen. Auf Wunsch der Band waren wir Knipser nicht für den Fotograben zugelassen – und wer schon einmal im ausverkauften Volkshaus versucht hat, aus der Menge heraus gute Bilder zu schiessen, wird verstehen, dass wir lieber die etwas ungünstige Perspektive und die Distanz zur Bühne wählten.

Was soll man zu diesem Konzert sagen, ausser, dass es eine Offenbarung war, diese Stimme live zu hören, BETH HARTs Bühnenpräsenz zu erleben. Bereits beim ersten Song hatte sie das Publikum im Griff, war der Funke übergesprungen. Und spätestens, als sie die Tracks aus ihrem aktuellen Album sang, war die Sache gelaufen. „Fire On The Floor“ ist nicht nur der Titel der letzten Scheibe und der Titeltrack daraus, sondern auch ein Synonym dessen, was da geschehen ist; der Boden im Volkshaus hat gebrannt – und die Luft dazu…

 

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