CELLAR DARLING und INUUK zu Gast im Werk 21

Lange ist es her, seit ich zuletzt das Dynamo besuchte, nicht ohne Grund.
Die letzten Besuche in der Katakombe Namens Werk 21 waren nicht sonderlich berauschend, besonders, was die teilweise miserable Soundqualität anbelangte.
Daher geht es mit gemischten Gefühlen ins Werk 21. Schaffen es die Tontechniker dieses Mal, die Stimme der Nation (Anna Murphy) so hinzukriegen, wie sie es verdient?
Da muss man sich wohl oder übel überraschen lassen.
Wer CELLAR DARLING nicht kennt, hat wohl die letzte Zeit hinterm Mond gelebt. Die Band besteht aus drei ehemaligen ELUVEITIE Mitglieder. Da hätte man Anna Murphy, Ivo Henzi und Merlin Sutter.
Seit ca. zwei Monaten, steht auch ihr Debut Album „This is the Sound“ in den Regalen. Vor einigen Monaten durfte ich mich schon von dem Album überzeugen lassen, da ich sie schon in Luzern gesehen habe. Über INUUK kann ich nichts berichten, da ich die Band komplett verpasste. Dank der lieben SBB kam ich zu spät ins Werk21, da mein Zug eine unbestimmte Verspätung hatte.

CELLAR DARLING:

Nach unsagbar vielen Begrüssungen mit Medienkollegen und sonstige Freunden musste ein Bier her bevor ich bereit war für die Folk Metal Truppe CELLAR DARLING.
Das Werk 21 war langsam ungemütlich gut besucht. Etwas weiter hinten stehend, warte ich nun gespannt auf den Auftritt.
Ivo Henzi, Merlin Sutter und natürlich Anna Murphy betraten unter frenetischem Jubel die Bühne. Trotz junger Bandgeschichte, sind die Mitglieder sehr bekannt. Daher kein Wunder, dass so viele Leute dieses Konzert besuchten.
Angefangen mit dem Song „Black Moon“ taten mir schon die Ohren weh. Nicht etwa wegen der Leistung der Band, sondern eher wegen der miserablen Soundqualität. Es dauerte bis etwa in die Hälfte des Konzertes, dass die Soundqualität sich leicht steigerte. Zu Beginn konnte man die fabelhafte Stimme von Anna kaum hören oder ganz geschweige davon, dass man den Drummer Merlin gar nicht hörte. Sehr lange hörte man nur die Gitarre von Ivo. Sehr schade!!!!
CELLAR DARLING haben etwas Besseres verdient.
Trotz der miserablen Soundqualität, feierten die Fans die Truppe regelrecht ab. Der Auftritt war auch sehr gut.
Inmitten des Konzertes, versuchte sich Anna als Drummerin indem sie zwei Drumsticks in der Hand hatte und mit Merlin das Drumset malträtierte. Das war echt speziell, Anna zeigte sich abermals als Multitalent.

Setlist CELLAR DARLING:

 
01. Black Moon
02. Hullaballoo
03. The Hermit
04. Avalanche
05. Six Days
06. Rebels
07. Oak Tree
08. High Above
09. Starcrusher
10. Water
11. Fire, Wind & Earth
12. Redemption
13. Hedonia
Zugabe:
01. Prophet’s Song
02. Challenge

Fazit:

In erster Linie bedanke ich mich bei CELLAR DARLING für die Akkreditierung.
Es war wiedermal ein gelungener Auftritt der Band. Auch wenn die Soundqualität unter deren Würde war. Trotzdem würde ich mir die Formation, sofort wieder zu Gemüte führen.
In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.

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