DELILAHS – „Ideal“ out now!

Die DELILAHS habe ich zum ersten Mal an einem Konzert im Volkshaus gesehen – als supporting act für irgendeine bekanntere Band – an die ich mich nicht mehr erinnern kann.

Text; Danny Frischknecht | Punk, Rock aus der Schweiz zuhause bei Delilahsmusic.


Die Band

Es waren wahrscheinlioch die Mädels, die hängengebloeben sind. Klar, auch weil sie gut aussehen – aber viel mehr, weil sie Spielfreude und Bühnenpräsenz zeigten, viel Energie und Spass zu haben schienen. Und so haben sie auch später auf mich gewirkt. 

Die DELILAHS sind: Muriel Rhyner (Gesang, Bass), Isabella Eder (Gitarre, Gesang), Philipp Rhyner (Gitarre) und Daniel Fischer (Schlagzeug)


Das Album

Elf Tracks und was über 40 Minuten Spielzeit kriegt man, wenn man sich die CD „Ideal“ kauft oder runterlädt oder klaut oder was auch immer. Die Scheibe siedelt sich schwerpunktmässig irgendwo zwischen Pop-Punk, Alternative und Indie ocder Pop-Rock an – würde ich jetzt einfach mal sagen. Die Scheibe ist kein Überburner, haut dich nciht gleich beim ersten Hören aus den Socken. Wenn du der CD eine Chance gibst, einige Male reinhörst, entpuppt sie sich als vielschichtig, fein, kreativ – ein „macht-Spass-Teil“.


Reinhören

Der Titeltrack „Ideal“ ist touchy, eingängig, radiotauglich und hat eine Hookline, die sich einprägt. Es ist bestimmt kein Zufall, dass gerade dieser Track den Albumtitel trägt – für mich verkörpert er den Stil des gesamten Albums.

Mir persönlich gefallen ja die beiden Balladen „Us“ und „Best To Come“, die finde ich richtig stark. Bei „Best To Come“ wird mir auch wieder klar, was mir an der Band – oder in diesem Fall wirklich an den Mädels – ganz besonders gefällt. Die Beiden harmonieren extrem, wenn es um den Gesang geht, legen wunderschöne Harmonien auf, modellieren mit ihrem Gesang schöne Melodien, schaffen eindringliche Stimmungen. Interessanterweise ist „Best To Come“ im zweiten Teil auch die rockigste Nummer auf dem Album.

Abzug gibt es für „Bricks“. Der Track ist ein Hookliner, prägt sich schnell ein und ist frisch – aber genau der hätte etwas mehr Punk vertragen, etwas mehr Power und Vorwärtsdrang. Vielleicht bietet er das live?


Fazit

Rockig wäre da ein Stichwort – davon hätte ich mir etwas mehr gewünscht, etwas fetterer Sound, etwas mehr Power. Insgesamt ist das Album zwar intensiv und kompakt, aber eher ruhig geraten. So eine fette Punk- oder Rocknummer wäre schon noch cool gewesen.

Mal sehen, wie die Mädels live klingen – sie bereisen in den nächsten Tagen und Wochen auch die Schweiz mit ihrem neuen Material.


Tracklist 

1.Change Or Fall
2.Bricks (The Outsider)
3.Ideal
4.Touch And Go
5.Heart Of Hate
6.Equal
7.Not In My Name
8.Us
9.Lovers And Summers
10.Rio
11.Best To Come


Online
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