DR: LIVING DEAD am 05.02.18 im WERK 21

After the Superbowl Konzert mit den vier Totenköpfe von DR. LIVING DEAD aus Schweden am 5.2 im Werk 21

Eine mutige Affiche liess sich Good News für das Werk 21 einfallen. Obwohl die meisten wegen den vier Totenköpfen von DR. LIVIN DEAD vor Ort sein werden, hat es das Vorprogramm schon in sich. Mit den Thrash Metallern aus Deutschland von REZET begann der Abend eigentlich schon mit meinem persönlichen Highlight. Der dritte im Bunde kommt aus der Schweiz. Die mit dem klangvollen Namen COMANIAC – Thrash Metal Domination pur an diesem Abend.
Wegen der Superbowl Nacht zwischen den New England Patriots und den Philladelphia Eagles kam ich etwa zu drei Stunden schlaf. Natürlich floss auch sehr viel Alkohol. Somit war ich recht niedergeschmettert vor Ort. Auch meine Devise an diesem Abend, keinen Schluck Bier zu trinken, verwirrte einige Kameraden. Man kann allerdings ein Konzert auch ohne Alkohol geniessen.
An diesem Montag begann meine Best of 7 Serie. Das heisst, sieben Konzette in sieben Tagen – querbeet durch die Metalgenres. Bevor ich mir darüber Gedanken mache, achte ich zunächst auf die bevorstehenden drei Bands.


REZET:


Die aus Schleswig-Holstein stammende Band macht wohl nicht gerne Gefangene. Ohne aufzuwärmen knallte uns eine geballte Ladung Thrash Metal mit Speed Metal Einflüssen entgegen. Zu Anfang herrschte noch gähnende Leere im Werk 21. Da waren wir Fotografen fast in der Überzahl. Nach wenigen Minuten füllte sich die Katakombe. Es blieb allerdings sehr angenehm.
REZET spielte lupenreinen Thrash Metal nach alter Schule, gepaart mit moderneren Einflüssen.
Zum Schluss ihres Auftrittes wagten sie sich an eine Cover Version der amerikanischen Punk Rock Helden DEAD KENNEDYS heran, es wurde der Song „Chemical Warfare“ gecovert. Schon das Original ist ein geiler Song und die deutsche Truppe coverte den Song perfekt.


COMANIAC:


Die Schweizer Thrash Metal Truppe, hatte wohl gefühlt die meisten Zuschauer des Abends.
Privat höre ich mir COMANIAC eigentlich nicht an, da sich für mich auf CD das Ganze sehr lahm anhört. Als würden sie auf Sparflamme spielen. Live allerdings fühlt sich das Ganze an, als hätte die Formation irgendwelche Duracell Batterien einheschoben. Wo die Batterien eingeschoben wurden, darauf werde ich nicht weiter eingehen. Alles was auf CD fehlt, wie Energie, Dynamik oder Power, wurde Live auf eindrückliche Art und Weise wiedergegeben.
COMANIAC gehört für mich zu den Bands, die Live um Längen besser sind als auf CD.
Zum ersten mal an diesem Abend entstand eine hitzige Stimmung. Es wurde gefeiert.
Allen voran Sänger Jonas Schmid animierte die Zuschauer weitgehend zum Feiern.
Natürlich fanden einige Songs aus dem aktuellen Album „Instruction for Destruction“ ihren Weg auf die Setlist.
Die Aarauer punkteten vorallem mit geiler Stimme und intensiven Instrumental-Parts.
Live werde ich mir COMANIAC sicherlich weiter anschauen.


DR. LIVING DEAD:


Zu guter letzt standen die vier Totenköpfe aus Stockholm auf der Bühne. Mit Totenkopf Masken und Bandanas stürmten die Herren Dr. Mania, Dr. Toxic, Dr. Rad und Dr. Slam die Bühne des Werk 21.
Am Anfang sah es so aus, als wären die meisten nach COMANIAC spurlos verschwunden. Doch mit der Zeit trudelten doch wieder mehr Fans in die Katakombe. Die Gemäuer des Wetk 21 wurden ordentlich zum Zittern gebracht. Es folgte auch ein erster kleiner Mosh Pit. Die schwedischen Thrash Metaller wissen ganz genau wie man die Zuschauer zum Ausrasten bringt.
Da ich DR. LIVING DEAD noch nie live gesehen hatte, erzählten mir einige Kollegen, dass die Formation gewaltig sei. Was soll ich da nur sagen. Nach diesem Konzert kann ich dies durchaus bestätigen.
Trotz kleiner Bühne machten sie das beste daraus. Sehr viel Bewegung war im Spiel.
Somit wurde auch ein sehr geiles Konzert beendet.


Fazit:


Ein riesiger Dank geht an Good News, die mir eine kurzfristige Akkreditierung ermöglichten.
Es war eine Thrash Metal dominierter Abend. Alle drei Band waren spitzenklasse, für mich waren alle orgendwie Headliner.
So macht ein Konzertabend Spass.
Danke an alle Beteiligten an diesem Abend. Sogar die Soundqualität hielt für einmal stand. Somit kann man an diesem Abend nichts bemängeln.

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