Fett und aus der Schweiz – SOOMA

Wir präsentieren euch wieder einmal etwas Musik aus Helvetien, zu der es eigentlich nur eines zu sagen gibt; leider geil!

Danny Frischknecht | Alternative Rock Punk Grunge und so weiter aus der Schweiz
©sooma | „SOOMA tauchen direkt aus dem Kern der Rockmusik auf und reduzieren diese auf ihr Maximum. Umwege sparen sie sich, die würden unnötig Energie kosten, wo diese hinmuss, ist klar: direkt unter die Haut! Rohe Kraft, schelmische Präsenz und greifbare Emotion sind, dass, was die Musik von SOOMA ausmacht!“


Die Band

SOOMA ist ein Trio aus Zürich, das zumindest einen teilweisen „Migrationshintergrund“ aufzuweisen hat – anders kann ich den Text bei „Misli Teku“ nicht interpretieren – verstehen tue ich ihn eh nicht.

Für ein Trio hauen die Jungs richtig kräftig rein, sie beherrschen ihre Instrumente und scheinen über eine gewisse physische Fitness zu verfügen – die Scheibe geht ziemlich ab.


Das Album

Ihr selbstbetiteltes Debut haben die Jungs bereits letztes Jahr veröffentlich, jetzt stossen sie mit einem internationalen Release am 30.3.18 nach. 10 Tracks zwischen 53 Sekunden und etwas über 5 Minuten führen zu einer halben Stunde Musikgenuss. Das ist Punk!
Allerdings spreizt sich die Genreeinordnung deutlich weiter, grungig, noisig und stonerisch – nennt man das so? – treffen es ebenfalls.


Reinhören

Ich kann keinen eindeutigen Hörtipp geben, dafür sind sich die Songs zu nahe, vielleicht auch etwas zu ähnlich. Das werden die Jungs natürlich anders sehen.

Spannend ist auf jeden Fall „Hesitation“, der längst Track. Da wird mit verschiedenen Tempi gearbeitet, lösen sich schnelle, harte Parts mit langsamen, beinahe doomigen oder psychedelischen Phasen ab.


Fazit

Das selbstbetitelte „Sooma“ ist ein starkes, wenn auch kurzes Stück Musik. Ich habe dem Album „nur“ vier von fünf möglichen Punkten gegeben, weil ich a) nicht so der Grunge-Fan bin und mir b) etwas mehr Abwechslung im Sound gewünscht hätte.

Für den Fan dieses Genres jedoch absolut hörenswert, wahrscheinlich sogar ein Muss. 

Tracklist
1. Uncle
2. Kneel
3. Belgrade
4. Misli Teku
5. Joy
6. Falling Apart
7. Frame
8. Cut It Out
9. Karoshi
10. Hesitation


Lineup

Yannick Consaël | Gitarre/Gesang
Fidel Aeberli | Schlagzeug
Stefan Jocic | Bass


Hier findest du die Tourdaten:

15.03.2018 (CH) Wädenswill, Studitreff
17.03.2018 (CH) Porrentruy, La Galerie du Sauvage
12.05.2018 (CH) Thun, AKuT
25.05.2018 (CH) Zürich, Dynamo

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.