BEAST IN BLACK – verdammte Berserker!

Anders kann ich es nicht nennen, das neue Baby von BATTLE BEAST Saitenzauberer Anton Kabanen.

danny@metalnews  

Powermetal aus 


„Eine neue Ära kommt auf uns zu. Das neugeborene BEAST sinnt Rache und steigt entschlossen aus dem Abgrund empor, um seine unerreichte Heavy Metal-Raserei auf die Welt loszulassen!“
Ist das die Kampfansage an die ehemaligen Bandgspänli? Erklärt BEAST IN BLACK den Powermetal Compadres BATTLE BEAST den Krieg? Oder ist es nur eine wütende Kopie?


Die Band

Atte Palokangas

Kaspari Heikkinen ist ein Meister seines Faches und malträtiert die Saiten mit enormer Geschwindigkeit und Präzision, Anton Kabanen tut es ihm gleich – und die Frage, wer hier Lead- oder Rhythmusgitarrist sein soll, erübrigt sich – die können es beide!
Yannis Papadopoulus – der alte Grieche – zeigt, wie weit das Spektrum einer Männerstimme reichen kann. Auf „Blind And Frozen“ singt nämlich definitiv keine Frau.
Mate Molnar und Sami Hänninen legen ein präzises, stabiles und teilweise hammerschnelles Fundament, auf dem BEAST IN BLACK ihren furiosen Sound aufbauen.
Aktuell hat Hänninen die Band „aus persönlichen Gründen“ verlassen, Atte Palokangas hat seinen Platz an der Waschküche übernommen.


Das Album…

…ist zwar schon seit November auf dem Markt, bei mir leider unter vielen Promos untergegangen – unverständlich!

„Berserker“ ist, was der Name verspricht, der Titel ist Programm. Da wird eine musikalische Abrissbirne vorgelegt, die zeigt, wie Powermetal klingen kann und soll.

Klar gibt es Genregrössen wie SABATON, die ebenfalls auf diesem Niveau spielen oder eben BATTLE BEAST, welche einen steilen Aufstieg in den Metalhimmel hinlegen. BEAST IN BLACK setzen mit „Berserker“ aber eine Duftmarke, welche ein deutliches Revier abzustecken vermag.
Klar, BEAST IN BLACK erfinden den Powermetal nicht neu. Aber sie klingen frisch und hungrig und kreativ. Da sind Hymnen dabei, Metalbretter, geile Gitarren und eine mehr als beeindruckende Stimme. Ich jedenfalls habe mich schon länger nicht mehr so gut unterhalten und druchgeschüttelt gefühlt – obwohl ich mit Rücksicht auf mein Alter, meine Gesundheit und meine Haarpracht meinen Head nicht mehr bange…


Reinhören

Also, zuerst mal den Titelsong „Beast In Black“, der das Album auch eröffnet. Ein Drumgewitter eröffnet den Track, lässt keine Zeit zum Atemholen und wird in Kürze von Papadopoulus Stimme überbaut – das ist sowas von geil, hat dermassen viel Power – schlicht und ergreifend der Hammer.

Das ist aber längst nicht alles – auf „Blind And Frozen“ legt Sänger Papadopoulus gleich nach – Frauenstimmen wird BEAST IN BLACK auch zukünftig nicht brauchen. Wahrscheinlich kann der Junge auch ein Duett mit sich selbst singen – live!

Mir fällt gerade auf, dass ich schon lange nicht mehr die ersten drei Titel eines Albums als Hörtipps gewählt habe – hier schon. Mit „Blood Of A Lion“ legen die Biester nämlich eine Hymne vor, die sich im kleinen Club ebenso geil anhören wird wie auf dem 50’000er Battlefield eines grossen Festivals. Man darf hoffen – da die Jungs bei NUCLEAR BLAST unter Vertrag stehen – dass wir das im kommenden Sommer bereits erleben werden.

Ach ja, dann wäre da noch „Eternal Fire“ – ziemlich frech, was die aus „final Countdown“ gemacht haben – musikalisch nicht die Neuerfindung, als Interpretation aber geiler als das Original – finde ich.

Fazit

Ich war kurz davor, das Album mit zehn Metalheads zu küren. Aber ich erwarte von der Band noch eine Steigerung – wer so anfängt, hat noch mehr zu bieten. Ich glaube jetzt schon daran, dass das zweiteAlbum der Band noch stärker sein wird.
Zuerst aber bin ich heiss darauf, die Truppe live zu sehen


Tracklist

01. Beast In Black
02. Blind And Frozen
03. Blood Of A Lion
04. Born Again
05. Zodd The Immortal
06. The Fifth Angel
07. Crazy, Mad, Insane
08. Hell For All Eternity (bonus)
09. Eternal Fire
10. Go To Hell (bonus)
11. End Of The World
12. Ghost In The Rain


Lineup (von links nach rechts)

Kasperi Heikkinen | Guitars
Sami Hänninen | Drums auf dem Album
Atte Palokangas | Drums
Yannis Papadopoulos | Vocals
Anton Kabanen | Guitars
Mate Molnar | Bass


Online

http://www.beastinblack.com/

http://www.facebook.de/beastinblackofficial

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