GREENFIELD 2018 – ARCH ENEMY

Ich habs schon auf FB so gepostet – der Rest ist Zugabe!

Texte und Bilder; Danny Frischknecht


Egal, wie traurig der Rest des Festivals wird – ARCH ENEMY mit Frontfrau ALISSA WHITE GLUZ und Ausnahmegitarrist JEFF LOOMIS (ex-SANCTUARY und NEVERMORE) haben die Jungfrau-Stage zu einem ausgewachsenen, wilden Mädel gemacht – da ist nichts mehr mit Jungfrau!

Alissa und ihre Supertruppe haben gezeigt, was Metal kann – das Publikum iust ab wie Zäpfchen, die Stimmung bei keinem bisherigen Auftritt dermassen gut, die Leute dermassen präsent. Liebe Macher vom GREENFIELD; bring back the metal!!!

„War Eternal“, We Will Rise“, „Blood On Your Hands“ – ARCH ENEMY haben das gespielt, was die Fans hören wollten, haben aus dem Flugfeld Interlaken einen Battleground herausgepresst, der in sich hatte. Und wer geglaubt hat, da wären nur blauhaarige Mädchen und ganz harte Jungs vor der Bühne gestanden – Fehllanzeige! Die adretten Core-Mädels sind ebenso abgegangen wie die Irokesen-bewehrten Punkbrüder.
Was mir einzig gefeht hat, waren der eine oder andere Clear-Song vom aktuellen Album, aber das wäre nur ein Sahnehäubchen auf einem der heissesten Eisbecher, der mir je kredenzt wurde. Ohne Zweifel, ARCH ENEMY sind und bleiben eine Instanz – und gehören definitiv in die Headlinerslots der Festivals!

Und was immer das Mädel zu sich nimmt, um diese Bühnenpräsenz zu halten, diese Power, diese Energie – schwankend zwischen Lächeln und Growlen – das Produkt brauche ich früher oder später auch!