HAIR OF THE DOG – „The Siren’s Song“ seit 14.10.16

HAIR OF THE DOG sind ein Trio aus  Edinburgh und wollen mit ihrem neuen Album „The Siren’s Song der Welt wieder einmal richtig in den Arsch treten – rockmusikalisch natürlich.

© danny@metalnews.ch 09Hard Rock’n’Roll aus Schottland, zuhause bei Kozmic Artifactz


Natürlich ist es heute einfacher, wie LED ZEPPELIN oder THE WHO oder BLACK SABBATH zu klingen und zu spielen. Die notwendige Technik ist längst erprobt und verfügbar, die handwerklichen Fähigkeiten sind bei vielen Musikern eher besser als schlechter und die Songs gibt es alle, um sich davon inspirieren zu lassen.

Trotzdem gelingt es HAIR OF THE DOG gut, nein sehr gut, eine eigene Identität zu entwickeln. Zum Einen klingt ihr Album „The Siren’s Song“ technisch wie aus dem 21. Jahrhundert und zweitens klingen die Jungs eben gerade nicht wie ZEPP oder WHO oder SABBATH. Es klingt eher wie ein Gewürz, welches zwar all jene Ingredienzen enthält und doch eine neue Geschmacksrichtung ergibt.

Ich nenne es einmal ein Siebzigerjahre Rockmenu, das fett nach Einundzwanzigern klingt – fucking good Rock’n’Roll.

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Anspieltipps

„The Siren’s Song“ ist das erste Album der Truppe, die bereits 2013 eine vielbeachtete EP herausgebracht hat. Und der Silberling ist so rund, so kompakt und in sich stimmig, dass es schwer ist, einzelne Tracks besonders hervorzuheben.

„Gypsy Eyes“ hat mich etwas mehr beeindruckt als die anderen Songs. Es hat noch mehr Power, lässt einen erstaunen, dass das nur ein Trio sein soll, das da musiziert.

Sehr traditionell arrangiert und komponiert ist „The Siren’s Song Part I“, angereichert mit einem kräftigen Schuss Psychedelic, wie es in den Siebziger angesagt war – und heute eine grosse Renaissance mit vielenn Bands feiert.

„The Siren’s Song Part I“ ist dann quasi die ADHS-Version desselben Tracks – so könnten SABBATH, ZEPPELIN und Konsorten heute klingen, fett, hart und druckvoll.

Fazit

„The Siren’s Song“ hat das Zeug zu einem Meilenstein-Album. Es lässt eine alte Welt aufleben und teleportiert sie mitten in die heutige Wirklichkeit.

Prädikat; Du magst Siebzigerrock mit einem Schuss Psycho, intelligentem Compositing und richtig viel Wumms? Was überlegst du dann noch?
LineUp

Adam Holt | Guitar/Vocals
Jon Holt | Drums
Iain Thomson | Bass

Tracklist:hair-of-the-dog-cover
  1. Into The Storm
  2. You Soft Spoken Thing
  3. Don’t Know My Name
  4. The Spell
  5. Weary Bones
  6. Gypsy Eyes
  7. My Only Home
  8. Wage With The Devil
  9. The Siren’s Song Part I
  10. The Siren’s Song Part II
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