Irish Folk am 03.02.18 in der Baronessa Bar

Irisch-Folk-Night in der Baronessa Kultur- Bar in Lenzburg am 3.2.18

nati@metalnews | Dazu erstmal zwei drei Worte. Offiziell wäre das Konzert von HÄMATOM gewesen in der Schüür Luzern, allerdings wurde dieses verschoben, da der werte Frontsänger Herr Nord eine akkute Stimmbandentzündung hatte. Aber keine Angst, es wurde bereits ein Ersatztermin gefunden. Es war eine entspannte Reise in die Baronessa Kultur-Bar, allerdings fanden Fotograf Lars und ich die kleine unscheinbare Location nicht direkt. Als wir sie dann doch fanden, fielen wir direkt über den Merch her und besorgten uns Bier. Nach früher Türöffnung und einiger Geduld ging endlich der erste Act mit THE AROOSTERCRATS los.


THE AROOSTERCRATS


Ein Shot und ein paar nette Worte reichten, um zu beginnen und um anschliessend zu zweit mit vier Instrumenten und einer hammermässigen Stimme gute Laune zu verbreiten. Die ersten Geigentöne abgestimmt auf die Akkustikgitarre und die kleine durch des Sängers Fuss angetriebene Drum verschafften mir Gänsehaut und ein sanftes Lächeln im Gesicht. Ab jetzt wusste ich, dass dies ein perfekter Abend werden würde. Als Mark, der Sänger, Drummer und Gitarrist auch noch seine Mundharmonika anstimmte, merkte man, dass dies Irish-Folk sein muss.

Die kleinen Celticeinflüsse machten alles perfekt für mich. Eine kleine Rauch- und Bierbeschaffungspause liess uns eine Handvoll Songs verpassen. Wir kamen aber genau richtig zum Cover von „Country Roads“ und zu einem späteren Zeitpunkt das Cover vom Folktanzsong der Titanic. Beide Songs waren sehr eindrücklich. Es ging dem Ende zu und THE AROOSTERCRATS wollten einfach nicht von der Bühne gehen. Sie spielten weiter und weiter, sie mussten am Ende fast von der Bühne gezerrt werden. Sie verabschiedeten sich und bedankten sich noch bei den Fans.


UNCLE BARD AND THE DIRTY BASTARDS


Der zweite Act und damit verdienter Headliner, war die italienische Irisch-Folk Band UNCLE BARD AND THE DIRTY BASTARDS. Mir huschte ein Lächeln übers Gesicht als ich sah, dass auch hier wieder ein Shot genommen wurde bevor die Italiener loslegten. Mit Ach und Krach, zerlegten sie gleich vom Anfang weg die kleine Location in Lenzburg. Mit dem ersten Klang der Instrumente begannen die Fans zu singen und Pitts zu veranstalten. Ich stand in sicherem Abstand zu all dem und beobachtete die Band die mit Instumenten gut ausgerüstet waren. Dudelsack, Bass, Drum, Gitarre, Flöten und sogar ein Banjo war vorhanden und alles war sagenhaft aufeinander abgestimmt. UNCLE BARD AND THE DIRTY BASTARDS machte eine riesen Laune nach meinem etwas mieserablen Vortag. Etwa in der Mitte ihrer Spielzeit gingen schon die ersten, wenn auch einige davon unfreiwillig, Crowdsurfen. Dumm war nur, die Decke war sehr weit unten und viele küssten die Scheinwerfer im Vorbeisurfen. Später dann kam Lars, welcher im Pitt umhersprang, auf eine mir nicht vorhersehbare Idee. Meine Wenigkeit, welche zuvorderst an der Bühne stand, wurde auf einmal in den Pitt gezogen, leicht schockiert fing ich an zu lachen und vergnügte mich ebenfalls an dem kleinen Spass. Etwas ausser Atem stellte ich mich an die Bühne zurück und genoss die restliche Spielzeit, die mir noch blieb. Es neigte sich dem Ende zu und wir machten uns auf den Heimweg. Im Grossen und Ganzen hatte ich den vergangenen Abend sehr genossen.


Fazit:

Danke an die Baronessa Kulturbar und an Troubadour Events für das kurzfristige Akkreditieren. Ein genau so grosses Danke an die Bands und Respekt für die guten Licht- und Tonverhältnisse.

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