MAINLAND im März

Der Schweizer Konzertveranstalter MAINLAND beglückt uns auch diesen Monat wieder mit Konzerten aus unserem Beuteschema.
8.3 TALCO & EBRI KNIGHT im Dynamo

Einer der besten Live Bands beehrt das Zürcher Dynamo. TALCO ist bei weitem kein Geheimtipp mehr. Des öfteren zeigten sie am Greenfield Festival wie eine energiegeladene Live Performance aussehen sollte. Also nicht verzagen und ans TALCO Konzert gehen.

 
 
Gesellschaftskritik. Tanzwut. Spielfreude. Wenn man die italienischen Talco in drei Worten zusammenfassen will landet man unweigerlich bei dieser Essenz. Mit „Punkchanka“ beschreibt Talco in Anlehnung an die von „Manu Chao“ gegründete Patchanka-Band „Manu Negra“ ihren aus Punk-Rock, Folk-, Latin- und Ska-Elementen progressiv weiterentwickelten Musikstil selbst. Derart hat sich eine Mischung herauskristallisiert, die sich durch hymnenhafte Bläser-Sätze, Up-Tempo-Beats, knackige Punk-Rock-Gitarren und eingängige Refrains mit folkloristischer Melodieführung auszeichnet. Ob als Support von den „Dropkick Murphys“ im Volkshaus, am Greenfield Festival oder letztes Jahr an ihrer Headline-Show im Dynamo, jedes Mal haben sie bewiesen, dass sie eine der energiereichsten und besten Live-Bands sind. Im Februar erscheint nun ihr neues Album „And The Winner Isn’t“ mit dem sie kurze Zeit später auf Tour gehen. Am 08. März sind Talco wiederum im Dynamo Zürich zu Gast und werden ganz bestimmt für eine grosse Party sorgen! 

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9.3 CALLEJON, ANNISOKAY & IMPROVEMENT im Dynamo

Mit neuem Album „Fandigo“ auf Tour, macheb CALLEJON einen Zwischenstopp für eine Headliner Show im Dynamo.

Wer die Jungs kennt, weiss, dass CALLEJON eine geile Live Band ist. Das mussten auch BULLET FOR MY VALENTINE oder PAPA ROACH sehen, die CALLEJON im Vorprogramm hatten und regelrecht an die Wand gespielt wurden.
 
 
Seit Ende Juli das neue und siebte Callejon-Album erschien, ist nichts mehr so wie es mal war. „Fandigo“ ist anders als alles, was die Düsseldorfer bislang gemacht haben. Um sich darauf einzulassen, sollte man für einen kurzen Moment alles vergessen, was Callejon jemals waren. Stattdessen: einfach mal zuhören.
„Fandigo“ beginnt mit wabernden Eighties-Synthesizerflächen und dem Satz: „Das Wasser, in dem ich liege, ist schon lange kalt.“ Es ist ein Satz, der für dieses Album symptomatisch ist. Callejon sind nicht mehr die Band, die wir vorher kannten. Weil sie Wagnisse eingegangen sind, sich in Frage gestellt und zu einer neuen musikalischen Sprache gefunden haben.

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20.3 VEIL OF MAYA, DANCE GAVIN DANCE & THOUSAND BELOW im Dynamo

Im Jahre 2004 gegründet, spielten die Amerikaner bis 2012 Deathcore.

seit 2015 sind sie eher dem Metalcore verbunden. Dies aber alles andere als gewöhnlich. Immer wieder sind auch Djent Einflüsse rauszuhören.
Auf alle Fälle werden die Grundmauern des Dynamos erzittern.
Der blitzschnelle und teilweise überraschende Wechsel zwischen dunklen Screams und perfekten Clean-Vocals von Sänger Lukas Magyar lassen Veil of Maya aus Chicago zwischen den Genres hin und her springen, wie es kaum eine andere Band aus dieser Ecke schafft. Ihr Sound kann zwischen Death-Core, Djent-Metal und Metal-Core angesiedelt werden. Nachdem ihr letztes Album „Matriarch“ eher soft war, umgibt ihr neustes Werk „False Idols“ wieder einen ziemlich düstereren Dunst. 

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22.3 MR. HURLEY & DIE PULVERAFFEN im Dynamo


Die Piraten aus dem karibischen Osnabrück, schippern über die Limmat und halten beim Dynamo.

Erst an den Eisheiligen Nächte im Z7, hatten die drei Herren ihren ersten Auftritt in der Schweiz und nun steht ihre erste Headliner Show auf Schweizer Boden bevor. Lasst uns tanz und saufwütig feiern.
Tortuga! Das bedeutet salzige Seeluft, scharfe Getränke, bittere Sehnsucht und süsse Freiheit. Und wenn Mr. Hurley & Die Pulveraffen auf die Bühne treten, ist damit für jeden Geschmack etwas dabei. Auf ihrem nunmehr vierten Studioalbum verbinden sie wie noch nie zuvor tanzbare Folk-Kompositionen mit den wortwitzigen, selbstironischen Texten, die ihren „Grog’n’Roll“-Stil seit 2009 ausmachen. Ihre erste Headliner-Tour war bereits restlos ausverkauft und alle Vorverkaufszahlen zeigen, dass dieser Trend sich fortsetzen wird. Auch wenn man meinen könnte, nach drei Studioalben, zwei EPs und einer Live-DVD wären alle Piratengeschichten erzählt, überraschen die Pulveraffen doch immer wieder mit neuen, aberwitzigen Ideen. Auf ihrer neuen Platte besingen sie mit „Ich Kanone dich nicht leben“ ihr Bordgeschütz, befördern mit „Achtung, Fertig, Prost“ kurzerhand den Schankwirt zum Kapitän und widmen mit „Tortuga“ der legendären Pirateninsel selbst ein Lob- und Liebeslied. Aufmerksame Hörer finden gar ein paar zeitgemässe politische Klänge, die in „Der Haifisch“ und „Wär‘ ich Gouverneur“ mitschwingen. Also wetzt, bevor ihr am 22. März ins Dynamo kommt, die Entermesser, rückt den Papageien auf der Schulter zurecht und packt genug Grog ein, denn wie das Sprichwort schon sagt: „Was auf Tortuga passiert bleibt auf Tortuga“. 

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28.3 HEAVEN SHALL BURN, AUGUST BURNS RED, WHITECHAPEL & IN HEARTS WAKE im Volkshaus Zürich

Bevor HSB sich für längere Zeit von den Bühnen der Welt verabschiedet, gibt es noch eine 23 Stationen umfassende Tour.

Und das Line Up hat es in sich. Obwohl das ganze Augenmerk auf den Headliner gerichtet ist, darf man die Support Acts nicht vernachlässigen. Über die führt der Weg zum Headliner. Und diese zu überstehen ist nicht ganz leicht.
„The Final March“ führt den sympathischen Fünfer noch einmal quer durch unseren Kontinent. Im Anschluss an diese Headliner-Tour werden sich HSB für längere Zeit von den Bühnen in unseren Breitengraden verabschieden. Die 23 Stationen umfassende Reise, macht am 28. März Halt in Zürich. Im Volkshaus wird sich die Energie zum aktuellen Erfolgsalbum „Wanderer“ auf der Bühne und in der Crowd entladen. Lasst uns also alle noch ein letztes Mal moshen, bevor sich Heaven Shall Burn eine längere Auszeit gönnen. 

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