MAKE THEM SUFFER am 01.11.17 im Kiff Aarau

Nach einem schmerzhaften Halloween Konzert, kommt es nun zu meinem Geburtstagskonzert.
Obwohl meine Gliedmassen noch massiv schmerzten, liess ich mir dieses Event sicherlich nicht entgehen. Schon zum vierten Mal durfte ich das Können der Australischen Deathcore Band zu Gemüte führen und dies noch zu meinem Geburtstag. Geburtstage sind mir bei weitem nicht wichtig. Aber wenn ich schon feiern soll, geht das am besten an einem Konzert.
Als Supportbands waren CURSED EARTH und NOVELISTS am Start. Beide Bnds waren mir nicht bekannt. Im nachfolgenden Bericht könnt ihr wie gewohnt entnehmen wie das ganze war.

CURSED EARTH:

Als erstes waren die Australier von CURSED EARTH am Start. Dies ist eine Hardcore Band rund um Frontmädel Jazmine Luders.
Mit viel Wucht hatten sie begonnen. Gute Ansätze waren zu sehen. Dann kommen wir mal zumSstimmlichen. Es hörte sich an wie ein kleines kreischendes Kleinkind mit Parkinson. Ich glaube, besser kann ich dies nicht umschreiben. Es war furchtbar. Somit waren auch die guten Ansätze dahin.
Schon seit längerem hatte ich nicht mehr solch eine miserable Band gesehen. Wenn es anderen gefällt von mir aus, aber meinen Geschmack traf es nicht.

NOVELISTS:

Von Hardcore zu Metalcore. Von Australien nach Frankreich. Jetzt liegt es an den Parisern, den faden Geschmack der vorherigen Band weg zu spülen.
Schwer sollte dies eigentlich nicht sein.
Eigentlich war das Ganze nicht so schlecht. Es waren mehr Zuschauer anwesend und es wurde mehr gefeiert. Die Franzosen machten ihren Job nicht schlecht. Die Scream Stimme war super und auch das instrumentale Können war zu sehen. Da es in Metalcore ziemlich üblich ist, kam auch der Clean Gesang zu Geltung. Da haben wir schon ein Problem. Die Clean Stimme war viel zu weich, was das Ganze eher schlechter darstellt. Eigentlich wirklich schade. Hätte er eine rauhere Stimme, wäre es wirklich super und hätte auch den Sprung in mein Musikrepetoire geschafft.
Es war sicherlich ein wenig besser aber bisher hatte ich Pech mit meinem Geburtstagsevent. Bitte MAKE THEM SUFFER rette diesen Abend!

MAKE THEM SUFFER:

Zurück nach Australien. Die grosse Deathcore Hoffnung aus Down Under betraten die Bühne. Die Bühne war doch ein wenig zu klein. Trotz kleiner Bühne fegte der Sturm Namens MAKE THEM SUFFER über‘ s Kiff hinweg. Power, Energie und sehr viel Freude war zu sehen.
Zuvorderst an der Bühne, konnte es für den einen oder anderen Zuschauer noch gefährlich werden. Vorallem wenn man auf der Seite des Gitarristen Nick McLernon stand. Man musste stets aufpassen beim Headbangen, dass man nicht plötzlich den Gitarrenkopf an der Rübe hatte.
Bisher machten sie den faden Geschmack der zwei Support Bands mehr als wett.
So lässt sich durchaus ein Geburtstag feiern und geniessen.
Nach 50 Minuten und ohne Zugabe verabschiedeten sie sich ganz zu meinem Erstaunen. Durch einen Zuschauer erfuhr ich noch, dass sie erwähnten, dass keine Zugaben gespielt würden. Trotzdem sehr schade.

Fazit:

Was soll ich hier schreiben. Einzig allein MAKE THEM SUFFER war würdig genug, die Bühne zu rocken. Für einmal gibts auch an der Soundqualität wie Lichtverhältnisse nichts zu bemängeln. Trotz bescheidener Zuschauerzahl kann man auch über das Verhalten der Zuschauer nichts meckern. Im Prinzip ein gelungener Abend.
Ein grosser Dank geht ans Kiff.

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