NILE in der Galvanik Zug

Das Konzert von NILE in der Galvanik in Zug ist zwar schon eine Weile her – was es aber nicht schlechter macht…

Text und Bilder: Yanik Bays
So, ein spannender Abend steht bevor. Es gibt für mich viel Neues zum Kennenzulernen. Zuerst die Location; ich war bisher noch nie im Galvanik. Zudem gibt es 3 Bands, die ich noch nie gehört habe. NILE kannte ich auch schon, darum meine Anwesenheit. Auf dem Plan steht nun wie folgt an; VEINS (I), EXARSIS (GR), TERRORIZER (USA) und NILE (USA)


VEINS:
Nachdem ich eine gefühlte Ewigkeit (was lediglich so 20 Minuten war) mir den Arsch vor der Türöffnung abgefroren habe, musste ich mir zuerst ein Bier holen.

Pünktlich wie nach Plan fingen VEINS an, da bin ich mal gespannt. Aber noch schnell eine kleine Anmerkung als Fotograf; Ich hatte zu meinen Glück keine Fotogregel mit den 3 Liedern, so konnte ich schön durchfotografieren. Das musste ich leider auch, wegen der Hoffnung, es gäbe mal ein bisschen helleres Licht (meistens gab’s kaum Licht…)
Also zum Gig an sich. Die Thrash-, Deathmetalband aus Italien war als Start des Abends sehr stark. Leider gab es dort recht wenige Besucher in diesen Moment. Ich war aber angenehm überrascht über die Soundqualität. Sie ist für so eine kleinere Location sehr gut. Gibt grössere, wo sie schlechter ist. Und doch; leider war ich nur kurz hier zum Schauen, da ich doch sehr viele Freunde sah und wir noch wegen der Pläne im Sommer (u.a. für METALDAYS in Slovenien) sprachen.


EXARSIS;
Nun zu Exarsis. Ja, was soll ich da sagen. Erst mal, was die Band so spielt. Eigentlich Thrash Metal, aber was sie wirklich spielen war eine Mixtur von instrumentalem Thrash mit einem schrecklichen Touch von Heavy Metal. Das war Vergewaltigung für jede Ohren!
Generell konnte man das Gefühl haben, Sänger Alexis Papatheofanous stände unter aufputschenden Drogen. Ein richtiges Energiebündel.
Ja, das war für mich definitiv der Flop des Abends.


TERRORIZER;
Mittlerweile füllte sich die kleine Location und es wurde allmählich eng.
Die nächste Band steht nun auf dem Plan. TERRORIZER, eine Death Metal / Grindcore Band aus den Staaten. Das hörte sich wieder vielversprechend an. Und das war es auch! Ich war auch sehr erstaunt, als ich den Drummer Pete Sandoval sah und hörte! Er sah alt aus (Anm. später: gut so alt ist er noch nicht mit 48 Jahren | Anm.d.Red: das ist eigentlich ziemlich jung…) hatte aber volle Power! Wow! Er hat mich echt geflasht. Generell zur Musik; da war ich wieder sehr zufrieden. Sauberer Takt, gute Soundqualität, alles was man(n) sich wünscht an einem Konzert. Naja, wenn man da schon dabei sind, Galvanik Zug… Wir müssen reden! Euer Bier, darf man das noch Bier nennen? Oder eher Kaffee mit wenig Biergeschmack? Bitte, nehmt besseres Bier auf! An dem Abend war ich glaub noch nie so abstinent wie sonstwo an einem Gig. (Anm.d.Red: das muss ja kein Nachteil sein 😉


NILE;
Zur Freude des Abends, darf ich NILE begrüssen? Endlich NILE und das mit einem Vorsprung von ca. 15 Minuten. Erstmal da ein riesen Lob! Ich glaube, das kriegt kaum jemand hin, das Line up mit dem Timetabling pünktlich oder gar früher zu treffen! Grosses Lob! So, genug davon geschwafelt, jetzt zu NILE.
Sie kenne ich auch schon lange und war sehr erfreut, ich war hin und weg. Es kamen auch Lieder aus meinem Lieblingsalbum „Annihilation Of The Wicked“ wie z.B. „Sacrifice Unto Sebek“. Einfach Herrlich! Was ich nicht gewusst hatte war, dass sich der Gesang abwechselte. Aber dennoch Hammer!
Leider gab es im engem Raum auch Violent Dancer. Und da es keinen Fotograben gab, flog ich leider durchs Drücken der anderen fast auf die Bühne. Ja, da war’s mir echt nicht mehr Wohl mit der Kamera vorne und ich entschied mich, nach hinten zu gehen.
Die Soundquali blieb hinten aber auch solide gut.


FAZIT;
Organisation – genial!
Soundquali – erstaunlich gut!
Licht – wie erwartet etwas mehr wünschenswert!
Bandauswahl – 3 von 4 gut!
Das Bier – war das echt Bier?

Nein, Alles in Allem war’s ganz ok. Ich bedanke mich für die Akkri und freue mich auf weitere Zusammenarbeit!

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