Power und Stimmen – ALAZKA mit „Phoenix“ seit 01.09.17

Ich bin ja bekennender Fan von Metalcore oder Post Hardcore oder wie auch immer. Grund genug, um in die Debut-Scheibe von ALAZKA reinzuhören, die seit einer Woche auf dem Markt ist.

danny@metalnews Metalcore aus Deutschland zuhause bei SharpTone Records / Arising Empire


Um das gleich klar zu stellen; erstens sind ALAZKA nicht die beste Post Hardcore Band, die ich je gehört habe und zweitens sind sie eine der melodischeren Sorte. Am ehesten – auch wenn das wohl beiden Kapellen nicht gerecht wird – würde ich sie mit den Amis von WE CAME AS ROMANS vergleichen.


Das Album

Ach ja, beinahe vergessen; „Phoenix“ ist das Debut der Recklinghausener Jungspunde. Was die Jungs nicht daran hindert, hier richtig abzugehen, sich richtig auszuleben und dem geneigten Hörer eine geballte Ladung Clear- und Growl-Tiraden vor den Latz zu knallen, heftige Double Blasts loszuhämmern und durch ein kreatives Songwriting auf sich aufmerksam zu machen. Die Jungs können was und erreichen deshalb bei mir gleich eine Acht.


Reinhören

Die Jungs haben entschieden, das erste Video zum Titeltrack zu machen. Es scheint also, dass sie den Song als einen der Wichtigen auf dem Album ansehen. Ich kann das Nachvollziehen, wartet der Track doch mit Hookliner-Qualitäten auf und demonstriert eindrücklich das Zusammenspiel der beiden Stimmen Tobias Rische (clear) und Kassim Asuale (growl).

Mit „Everything“ loten die Jungs die Grenze zum Pop ordentlich aus. Der Song vereint sämtliche Core-Elemente, ist aber sehr melodiös, das Gitarrensolo wirkt als Rockattitüde und das Drumming unterstützt den poppigen Touch. Aus Sicht von „Hardcore-Metalcorern“ dürfte dieser Song ausserhalb der Grenzen liegen – mir gefällt er.

Nummer drei auf meiner Liste ist der letzte Track „Fading Flame“, der mir besonders rhythmisch gefällt, angereichert mit funkigen Gitarrenlicks und den beiden Stimmen ihren gebührenden Platz bietend. Diese beiden Sänger machen auch die Identität der Band aus. Das ist einerseits ein Merkmal von Metalcore, braucht andererseits eine musikalisch präzise und kompetente Soundmaschine. Gitarren, Bass und Drums sind hier definitiv mehr als nur Verzierung.


Fazit

„Phoenix“ klingt für ein Debut schon ganz schön erwachsen. Bedenkt man, dass die Band erst seit 2012 besteht und schon die eine oder andere Krise überstehen musste, macht, dass das nicht selbstverständlich ist.

Mir gefällt das Album, es packt viel Power zusammen mit Melodiosität und musikalischer Umsetzung auf hohem Niveau.

Im KIFF Aarau spielen die Jungs zusammen mit ihren Labelkollegen ACROSS THE ATLANTIC am 23. September auf. Infos zum Metalmayhem findet ihr, wenn ihr hier klickt!


Lineup

Tobias Rische – Vocals
Kassim Auale – Vocals
Marvin Bruckwilder – Guitar
Dario Sanchez – Guitar
Julian Englisch – Bass
Tobias Lotze – Drums


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Tracklist 

1. Echoes
2. Ghost
3. Empty Throne
4. The Witness
5. Everglow
6. Ash
7. Phoenix
8. Everything
9. Hearts Of Gold
10. Legacy
11. Blossom
12. Fading Flame

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