BETH HART – „Fire On The Floor“ seit 14.10.2016

Manchmal gibt es Dinge die liegen bleiben von denen man sich fragt: „Wie zum Teufel konnte das geschehen?“

danny@metalnews.ch Blues aus den USA zuhause bei Mascot Label Group


Es gibt absolut keinen Grund, zumal ich das Album seit Wochen, nein Monaten immer wieder zuhause und im Auto gehört habe. Die Rede ist von BETH HART und ihrer aktuellen Scheibe „Fire On The Floor“. Und ja, ich könnte mich auch ohrfeigen, dass ich den Termin vom vergangenen Juli im Z7 nicht wahrnehmen konnte.

BETH HART besitzt unbestritten eine der geilsten Bluesstimmen ever – und nicht nur für eine weisse Sängerin. Ihr musikalisches Spektrum reicht denn auch von erdigem Blues über kernigen Rock bis hin zu klassischem Jazz.

Das Album

„Fire On The Floor“ ist das gefühlt hundertste Album der extrem produktiven Amerikanerin, besonders, wenn man alle Scheiben dazuzählt, die sie mit Ausnahmegitarrist JOE BONAMASSA gemacht hat.

Was kann man zum Album „Fire On The Floor“ sagen, ausser, dass es ein Dutzend grossartiger Tracks enthält? Dass es der Hammer ist zum Beispiel? Eine musikalische Höchstleistung mit Abwechslung und Kreativität und Power? Oder dass es das beste Bluesalbum 2016 gewesen ist? Dazu zumindest wurde es bei den EUROPEAN BLUES AWARDS gekürt – zu Recht!

Unbedingt anhören

Eigentlich das gesamte Album, weil es abwechslungsreich ist und eine weite Palette an verschiedenen Tracks bietet. Für mich gibt es aber schon noch einige besonderen Leckerbissen auf der Scheibe.

Der absolut beste Track ist „Love Is A Lie“ – was Beth hier stimmlich zeigt ist schlicht überirdisch, Der Track überzeugt mit einer Intensivität, wie wir sie nicht alle Tage hören. Dazu kommt eine absolut fette Sologitarre, die zeigt, was die Hart im Sektor Rock zu bieten hat.

Ein anderes Kaliber ist „Picture In A Frame“. Die Ballade überzeugt durch eine Hookline, die dich mitten in die Gefühlsmagengrube trifft und bestimmt nicht kalt lässt. Das Vibrato ihrer Stimme kratzt zwar hart an der Grenze zur Überdosis, unterstützt aber insgesamt die melancholischen Passagen.

Als dritten Anspieler empfehle ich ncohmals eine Ballade und zwar den Titeltrack „Fire On The Floor“. Stimmlich erinnert sie mich hier an Dani Klein, die Sängerin von VAYA CON DIOS. Über die Band kann man zwar denken wie man will, Kleins Stimme ist einfach der Hammer – and so is Beth Harts voice – jawoll!

Tracklist und Cover

01. Jazzman
02. Love Gangster
03. Coca Cola
04. Let’s Get Together
05. Love Is A Lie
06. Fat Man
07. Fire On The Floor
08. Woman You’ve Been Dreaming Of
09. Baby Shot Me Down
10. Good Day To Cry
11. Picture In A Frame
12. No Place Like Home

Online

www.bethhart.com

https://www.facebook.com/officialbethhart/?fref=ts

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