STONE BROKEN – „Ain’t Always Easy“ am 02.03.18

Wer mich kennt weiss, dass ich die harte Version von NICKELBACK mag. Da dieser Anteil eher klein geworden ist, schwand auch meine Liebe für die Kanadier. Jetzt naht Rettung!

danny@metalnews Heavy Rock aus UK, zuhause bei Spinefarm Records


Die Band

STONE BROKEN heisst das Quartett aus dem britischen Walsall in den West Midlands – und nach Aussage von Sänger Rich Moss klingen sie auch so, oder wie NICKELBACK oder THEORY OF A DEAD MAN , aber sie mögen auch richtig harte Musik wie BLACK LABEL SOCIETY  oder ALTER BRIDGE. Neben einer richtig guten Leadgitarre von Chris Davis fällt auch Drummerin Robyn Haycock auf oder die riesige Fanbase der Band „The Broken Army“.
Das klingt alles ganz spannend, aber was hat die Band musikalisch zu bieten?


Das Album

„Ain’t Always Easy“ erscheint im März, keine zwei Jahre nach ihrem Debut, und ist deutlich mehr als nur ein Hörgenuss. Elf Tracks mit gut vierzig Minuten Spielzeit, eine Menge richtig fetter Riffs, treibende Beats und eine wirklich gute Stimme. „Ain’t Always Easy“ ist abwechslungsreich und von Kultmischer Ronesh Dodangoda in trockene Tücher gebracht. Der hat ja schliesslich einige Erfahrung mit MOTÖRHEAD, BURY TOMORROWBRING ME THE HORIZON, FUNERAL FOR A FRIEND, BULLET FOR MY VALENTINE oder BLEED FROM WITHIN
Für die sympathischen Briten war es der Aufwand in jedem Fall wert und Spinefarm Records dürfen sich am ersten Output ihrer „Neuerwerbung“ ebenfalls freuen.


Reinhören

Jawohl, das Album ist wieder einmal eine „hör-dir-die-ganze-Scheibe-an“-Empfehlung. Mir jedenfalls fällt es schwer, einzelne Tracks herauszulösen. 

Also, „Follow Me“ gibt ein richtig gutes Gitarrensolo her, bei „Doesn’t Matter“ und „I Believe“ zeigt Rich Moss, was er stimmlich drauf hat. 
Ein richtiger Knaller ist „Just A Memory“, der mich an „S.E.X.“ der Kroeger-Truppe erinnert.
Mit „Home“ liefert die Kapelle dann auch noch eine richtige Rockballade.


Fazit

Ja, STONE BROKEN erinnern stark an NICKELBACK oder THEORY OF A DEAD MAN, klingen hingegen frischer und härter, bringen mehr Dreck mit, klingen weniger kanadisch, dafür mahr nach Midlands – wenn es sowas überhaupt gibt.

Für den Fan guter Heavy Rock Musik ist „Ain’t Always Easy“ eine Scheibe, die zur gut sortierten CD-Sammlung gehört!


Lineup

Rich Moss | Gesang/Gitarre

Chris Davis | Leadgitarre/Gesang

Kieron Conroy | Bass/Gesang

Robyn Haycock | Drums

„The Broken Army“ | Fanbase

 


Tracklist

1 Worth Fighting For
2 Let Me See It All
3 Heartbeat Away
4 Home
5 Follow Me
6 I Believe
7 Doesn’t Matter
8 Anyone
9 Just A Memory
10 Other Side Of Me
11 The Only Thing I Need

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