Abrissbirnen-Bastarde

PHIL CAMPBELL and the Bastard Sons werfen bereits wieder ein Album vor die Meute.

danny@metalnews | Vollgas-Rock’n’Roll aus UK, zuhause bei Nuclear Blast


Die Band

„Ganze 32 Jahre lang war Phil Campbell der Lead-Gitarrist MOTÖRHEADs. In dieser Zeit tourte er in der ganzen Welt, verkaufte Millionen von Alben und spielte auf den größten Festivals als Headliner. Musik ist Phils Passion und es ist eben diese Passion, die zur Gründung von PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS führte. 
Das Einzigartige an der Band ist die Tatsache, dass neben Phil selbst seine drei Söhne die Positionen am Schlagzeug, dem Bass und der zweiten Gitarre besetzen. Das Line-Up wird von Sänger Neil Starr komplettiert.“


Das Album

„The Age Of Absurdity“ heisst die Scheibe und bietet 11 Tracks, gute 40 Minuten Rock’n’Roll vom Feinsten. Wer PCATBS schon live erlebt hat, weiss, was die Jungs raushauen können. Und „The Age Of Absurdity“ setzt fort, was mit der EP „Phil Campbell And The Bastard Sons“ vor einem knappen halben Jahr angefangen hat. Phil Campbell und seine Jungs haben das Jahr der Absurditäten kraftvoll eingeläutet – lassen wir es klingen.


Reinhören

Wie immer, wenn ein Album eie 10 kriegt, ist es schwierig, einzelne Tracks hervorzuheben. Schliesslich aht das Album keine Schwächen, gibt es keine Tauchertracks. Also konzerntrieren wir uns etwas auf die musikalische Vielfalt der CD.

Da wäre einmal „Skin And Bones“, einer thrashigen Nummer im METALLICA-Style. Fette und präzise Riffs, simple aber treibende Drums und eine Stimme, die auch „St.Anger“ auf ansprechende Art darbieten könnte – Neil Starr hat was drauf mit seinen Stimmbändern.

Mein Lieblingstrack ist „Into The Dark“, eine Powerballade, welche das gesamte Potenzial von starrs Stimme zeigt, gleichzeitig aber auch Campbells Gitarrenkünste – ein Wimmern, Jaulen und Stöhnen der Saiten, wie es nur wirklich gute Gitarristen hinbringen. 

Der dritte Track, den ich zum Reinhören empfehlen kann ist „Step Into The Fire“, ein weiterer Song, der die ungeheure Energie der Band widerspiegelt. Auf seine eigene Art steht der Song in der Tradition von MOTÖRHEAD – kräftiger Bass, eingängige Gitarrenriffs, präzise Drums – und immer wieder dieser gute Herr Starr, der die Familienkapelle auf eine perfekte Weise ergänzt.


Fazit

Wenn dieses Jahr nichts wirklich Aussergewöhnliches mehr geschieht, dann habe ich eben das „Rockalbum 2018“ reviewt!


Tracklist

1 Ringleader
2 Freak Show
3 Skin And Bones
4 Gypsy Kiss
5 Welcome To Hell
6 Dark Days

 


Lineup
Phil Campbell – Guitar 
Todd Campbell – Guitar 
Dane Campbell – Drums 
Tyla Campbell – Bass 
Neil Starr – Vocals

Ein Kommentar

  • Erich

    Die CD ist ok, jedoch nichts Weltbewegendes! Extrem übertrieben die Bewertung!

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