Frauen- Power in der Schüür Luzern

IRONY OF FATE, BURNING WITCHES und NERVOSA – so lautete das Lineup vom vergangenen Donnerstag in der Schüür Luzern.

Text: Natalie Pfund
Bilder: Lars Müller
Auch an diesem trüben und etwas kühlen Donnerstag, machte sich das dynamische Metalnews Paar auf den Weg nach Luzern. Der heutige Abend würde von Frauen- Power nur so strahlen, das war mir von Anfang an klar und so freute ich mich, trotz Rückenschmerzen, auf die „Metal- Weiber“. Mit Merchandise in der Tasche und einem Bier in der Hand war ich ready und gespannt, was die Frauen alles konnten.


IRONY OF FATE


Die Luzerner Melo-Death Metal Band war mit neuen Songs in den Saiten unterwegs und begann schon sehr pünktlich um 19.00 Uhr. Doch sahen die Fans etwas demotiviert aus, Cveti nahm die Herausforderung an und zettelte erst einen Pitt an und später mit Bravour sogar einen „Mini Wall of Death“. Heute hatte die Luzernerin wieder einmal Hummeln im Hintern. Die ganze Band freute sich über den Auftritt und auch Tom war voll da – obwohl er Fieber hatte, gab er alles. Wie schon erwähnt war am Anfang nicht so tolle Stimmung, doch gegen Ende wurde es viel besser und die Leute jubelten mehr und lauter. Danke also Cveti und der ganzen Band von IRONY OF FATE.

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BURNING WITCHES


Den Mittelteil machten die sehr attraktiven und anziehenden Mädels von den BURNING WITCHES (deut. Brennende Hexen). Mit Ach und Krach eröffneten die 5 Schweizerinnen ihren Auftritt in der Schüür Luzern. Schon zu Beginn teilten sie uns mit, dass ein neues Album in Planung ist, welches ab dem 9.11.18 erhältlich sein wird im Store.
Cveti schraubte schon sehr hoch mit IRONY OF FATE von Beginn weg, die BURNING WITCHES allerdings legten die Messlatte noch ein Stück höher mit ihrem Sound.
Die geniale Stimmung konnte nur noch NERVOSA topen. Mit lautem Geschrei und Gejubel waren die Fans am Ende erfreut darüber, ein solches Konzert gesehen zu haben.

Ps: erfahren habe ich dann noch, dass jemand neues in der Band ist, Sonja an der zweiten Gitarre.

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NERVOSA


Die drei Brasilianerinnen stachelten die sonst schon geniale Stimmung noch mehr an mit dem Thrash-Metal aus São Paulo. Mit einem markerschütterndem Heavy-Metal Scream startete Sängerin und Gitarristin Prika Amaral den Gig in der Schüür.
Die stark geschminkten Augen von Prika liessen ihren Psychoblick noch intensiver wirken. Am Bass und ebenfalls mit Gesang wurde Prika von Fernanda Lira unterstützt, welche seit 2011 der dreiköpfigen Band beitrat. Die letzte Brasilianerin, Luana Dametto bearbeitete ihr Drumsett schlagkräftig mit den Sticks. Leider musste ich gehen, bevor die letzten zwei Songs gespielt werden konnten, aber das war für mich kein Weltuntergang, da mir NERVOSA sehr zugesagt hat. Danke vielmals für den grandiosen Abend.

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Fazit


Danke an den Veranstalter METAL STORM und die Location Schüür Luzern. Gute Lichtverhältnisse und Tontechnik machten den Abend für mich zu einem meiner High Lights. Danke hiermit auch den Bands für die Auftritte.

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