KALEO am STARS IN TOWN

Nachdem das STARS IN TOWN Festival in Schaffhausen am Dienstagabend fulminant eingeläutet worden war, gehörte der Mittwoch den coolen, männlichen Stimmen.

Text Danny Frischknecht

Nachdem THE BEAUTY OF GEMINA, GOTTHARD und schliesslich NIGHTWISH auf dem Schaffhauser Herrenacker tüchtig eingeheizt hatten, folgten am Mittwoch die etwas ruhigeren Stimmen Soul at its best war angesagt.

THE GARDENER AND THE TREES – die Schaffhauser Lokalmatadoren – habe ich verpasst, mit KALEO und besonders RAG’N’BONE MAN sollte ich mehr als entschädigt werden.

KALEO aus ISLAND brachten zuerst einmal die Girls zum Schmelzen – Das jugendliche Alter von Sänger JJ Julius Son korrespondiert so gar nicht mit seiner „schwarzen“, sonoren Stimme. Der rockige Sound der Band geht in die Beine, macht über weite Strecken Spass – und wird durch Sons Stimme dominiert. Sie ist das eigentliche Qualitätsmerkmal der Band. Leider ist Julius Son nicht gerade die extreme Rampensau, den Kontakt mit dem Publikum kann er auch nicht sooo toll herstellen. Zum Fotografieren ist die Band schlicht „unspektakulär“. Das ist zwar nicht das Wichtigste, wäre aber halt schon schön, wenn da mehr Interaktion mit den Knipsern und dem Publikum gewesen wäre. Musikalisch gibt es aber nichts zu meckern. Die Jungs haben alle Songs gespielt, welche die Fans hören wollten, die Musiker beherrschen ihre Jobs und der Sound war super – wie meist am STARS IN TOWN.